Grundsätzliches

Emotionen sind wichtiger
Verbale Kommunikation ist relativ unbedeutend für das Wohlbefinden, die Entscheidungsfindung oder den Erfolg. Jede vermeintlich rationale Entscheidung ist geprägt durch persönliche Werte und Überzeugungen und diese basieren wiederum auf Gefühlen und Emotionen. Emotionen transportieren wesentlich schneller wesentlich mehr Informationen.

Für die Entwicklung von Lösungen werden im Rahmen der Aufstellungen gezielt Emotionen und die visuelle Kommunikation genutzt.

Die verschiedenen Elemente des großen Ganzen werden in einem Raum stellvertretend mit Menschen oder Gegenständen aufgestellt und die Zustände und Beziehungen betrachtet. Erst wird der Ist-Zustand eines Systems dargestellt. Dann werden durch Impulse des Begleiters oder der Beteiligten neue Sichtweisen und Handlungsoptionen erforscht. Der Fokus liegt auf dem angestrebten Ziel, Nebenaspekte werden nicht bearbeitet. Die Aufstellung zeigt, wie das System bzw. die Beziehungen im System verbessert werden können.

Typische Fragestellungen
... für Unternehmen: Welche versteckten Blockaden verhindern den unternehmerischen Erfolg? Passt die Mitarbeiterin noch in die Unternehmensstruktur? Wie soll die Unternehmensübergabe geregelt werden?
... einer Gemeinde: Wie kann ich Heimat für die Bürger sein? Wo sollen die politischen Schwerpunkte in dieser Wahlperiode gelegt werden? Wie kann die emotionale Stimmung in der Gemeinde verbessert werden?
... für Familien: Wieso kommt es zu wiederkehrendem Streit? Wo liegen die Familiengeheimnisse? Wie soll die Erbschaft geregelt werden?
... für Einzelpersonen: Was ist mein Wert? Was ist mein männlicher / weiblicher Anteil? Welchen Sinn hat meine Krankheit?

Sicherer Rahmen

  • Markus Berchtold ist ein DGSF zertifizierter Systemischer Berater mit klarem Berufsethos
  • Vor- und Nachbegleitung bei Bedarf
  • Wissenschaftlich fundiert (Systemtheorie, Psychologie, Konstruktivismus, Kybernetik)
  • Verdeckte Aufstellungen sind möglich
  • Geschlossener Raum mit passender Infrastruktur

Wichtig bei einer Teilnahme

  • Freiwilligkeit
  • Achtung auf das eigene Wohlbefinden
  • Statt reden, die Emotionen erfahren und einbringen
  • Unsicherheit zulassen – Repräsentanten repräsentieren andere
  • Emotionen und Reaktionen nicht bewerten sondern als solche akzeptieren
  • Mutig und vertrauensvoll sein, den Blick auf die Situation öffnen
  • Gemeinschaft, Freude, Spannung und Energie erleben
  • Aus der Rolle gehen – klare Beendigung der Rolle
  • Reflexion – im Anschluss über die Wahrnehmungen reden
  • Ergebnisse bleiben im Raum und werden nicht nach außen getragen

Abgrenzung

  • Psychische Gesundheit ist Voraussetzung für Teilnahme
  • Keine Psychotherapie, keine Familienaufstellungen nach der Methode Hellinger
  • Notwendige „Nachsorge“ mit dem Aufstellungsbegleiter besprechen oder Nachbetreuung durch Vitali Schmidt (info@vitalischmidt.de oder https://www.vitalischmidt.de/)

Weitere Informationen über die systemische Arbeit : Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) e. V.

Datenschutzhinweis
Die Ergebnisse der Veranstaltung werden anonym und lediglich in ihrer Essenz auf der Website www.aufstellung.heimaten.com als Referenz veröffentlicht.

Bei diesen Veranstaltungen werden gegebenenfalls Fotos und Videos zu Dokumentations-, Werbe- und Informationszwecken aufgenommen, wovon eine Auswahl gegebenenfalls für die symbolische Darstellung auf der Website, den Social-Media-Kanälen sowie in Printmedien verwendet wird. Sollten Sie mit dieser Veröffentlichung nicht einverstanden sein, bitten wir Sie, sich im Vorfeld der Veranstaltung an uns zu wenden. Sie können zudem auch nachträglich der Verwendung Ihrer Daten widersprechen.

Anmeldung
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